Bettina Müller

Bettina Müller studierte Volkswirtschaftslehre, Italienische und Deutsche Literatur an der Universität Konstanz und promovierte dort zu den Auswirkungen der Zusammensetzung von Gründungsteams auf den Erfolg junger Unternehmen. Während ihrer Promotion und im Anschluss daran arbeitete sie am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim in den Bereichen Digitale Ökonomie und Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik, zuletzt als Senior Researcher.

Neben ihrer Forschung war sie als Lecturer for Entrepreneurship an der University of Birmingham sowie als Lehrbeauftragte für Quantitative Methoden an der Hochschule Pforzheim tätig. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und seit 2026 zusätzlich an der TU Berlin im Fachgebiet Organisations-, Arbeits- und Wirtschaftssoziologie.

Im Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“ ist Bettina Müller am Projekt „Embracing Capital: Zu normativen und gesellschaftsrechtlichen Aspekten der Kapitalisierung von Eigentum an Unternehmen“ beteiligt. In diesem Projekt analysiert sie mithilfe großer Datensätze, wie sich die Wahl von Unternehmensrechtsformen – und damit auch die Eigentümerstruktur an Unternehmen – im Zeitverlauf verändert hat. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der GmbH. Diese Rechtsform wurde in der Forschung bisher vergleichsweise wenig untersucht, obwohl sie die älteste Kapitalgesellschaft in Deutschland ist und beispielsweise durch Holdingstrukturen eine starke Konzentration von Eigentum ermöglicht.

Forschungsinteressen:

  • Entrepreneurship und Selbständigkeit

  • Unternehmensdynamik und Innovationen

  • Eigentum an Unternehmen

  • Angewandte Ökonometrie
     

Ein Bild von Bettina Müller.

Teilprojekte